Über die Kunst der frühesten Zivilisationen auf der iranischen Hochebene ist keine richtige Information erhalten geblieben. Leider sind teilweise durch die vielen Eroberungen Irans, angefangen von Alexander dem Griechen bis zu den Arabern und später den Mongolen die Quellen der alten iranischen Musik verloren gegangen. Das persische Reich des Achaemenian (550-331 v.Chr.), gibt aber einige Informationen über die Musik im alten Persien. Herodotus erwähnt schon in seinen Schriften die frommen musikalischen Ritualen von Zarathusten. Diese waren Anhänger der ersten monotheistischen Religion Zoroastrismus, dessen Prophet Zarathustra etwa 800 v.Chr. seine Lehre in der iranischen Hochebene verbreitete.
Die ersten richtigen Dokumente über die persische Musik kommen von Sassanian (226-652 n.Chr.). Am Hof der Sassanian hatten die Musiker einen besonderen Status. Kaiser Khosro Parviz von 590 - 628 n.Chr. war ein Musikliebhaber. Ramtin, Bamshad, Nakisa, Azad, Sarkash und Barbod gehörten zu den Musikern dieser Zeit. Barbad war der meistberühmteste Musiker, der dreissig Modi und dreihundertundsechzig Melodien (Dastan) komponierte. Dies entspricht die Zahl von Tag, Monat und Jahr von dem Sassanian Kalender. Was genau diese Melodien waren, kann man heute nicht sagen. Aber eine Menge ihrer Namen sind von den Verfassern der islamischen Welt erwähnt worden.
Mit der Dynastie der Abbassian (750 - 1258), wurde der Sitz des Hofes von Damaskus nach Bagdad verlegt. Von dieser Zeit an, hatten die persische Musiker einen großen Einfluss in der islamischen Kultur.

Zu dem Zeitpunkt war es üblich, dass die persischen Meister aus 2 wichtigen Gründen als Araber erkannt bzw, genannt wurden. 1.) Schrift 2.) Namen
Die musikalischen Gelehrten und Theoretiker, deren wertvolle Arbeiten ohne einen grossen Einfluss der arabischen Kultur geblieben sind, sind unter anderem: - Abu Nasr Farabi (872-950n.Chr.), - Abu AIi Ebne Sina (980-1307n.Chr.), - Satiaddin Armavi (gestorben 1257n.Chr.), - Qotbaddin Shirazi (gestorben 1310n.Chr.) - Abdalghader Maraqui (gestorben 1434n.Chr.).
Vom sechzehnten Jahrhundert bis zu den Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts scheint die musikalische Kultur in Persien gelitten zu haben. In diesen vier Jahrhunderten wurde keine richtige Arbeit, was die Musik betrifft, geleistet.
In den Dynastien von Safawieh und Ghagar war die Musik wegen der islamischen Werte verboten. Trotzdem gab es Musiker, die nicht öffentlich Ihre Arbeit fortgesetzt haben. Interessant dabei ist, dass viele iranische Musiker in dieser Zeit vorzogen-aus Angst vor Repressalien seitens der Kleriker-ihre musikalische Arbeit in Indien fortzusetzen, was zu einem großen Einfluss der iranischen in der indischen klassischen Musik führte. Als besonderer Musiker ist dabei zweifellos Amir Khossro Dehlavi zu bennen, der in Indien heute noch als ein Erneuerer und Entwickler der indischen klassischen Musik vereehrt wird. Sitar und Tabla --diese beide faszinierenden Instrumente, die die klassische indische Musik von heute am meisten darstellen-- wurden erst durch Entwürfe Khossro's soweit entwickelt und gefertigt, wie wir sie heute vorfinden.
In der Safavieh Dynastie gab es folgende Musiker, die erwähnt werden müssen:
- Ahamde Ghazwini - Galalele Bakherzi - Mosafare Ghomi - Hashem Ghazwini - Mohammed Kamanchehi - Mohammed Momen - Shahsawar Charhar-tari
Zusammengestellt von Herrn Mahmoud Amin und Iran-Infos Alle Rechte bei den Verfassern
Für weitere Informationen über die perische/iranische Musik besuchen Sie bitte die Website von Herrn Mahmoud Amin
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